
Zitronat-Zitrone
Die Zitronat-Zitrone, die auch Zedrat-Zitrone heißt, ist die erste Zitrusfrucht, die in den Mittelmeerraum eingeführt wurde. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus Indien. Aus ihr wird Zitronat gewonnen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des jüdischen Laubhüttenfestes – ihre „schönen Baumfrüchte“ sind Teil des Feststraußes.2
Lies es nach: Lev 23

Maulbeerfeige
Die Maulbeerfeige stammt aus dem tropischen Afrika, wurde aber vermutlich schon vor 5000 Jahren in Ägypten und dem Nahen Osten eingeführt. Hier konnte er sich nur dank des Menschen über Stecklinge verbreiten, da seine Früchte keine Samen mehr bilden, was die Früchte ungenießbar machen würde.
Sowohl Holz, als auch die Früchte, die am Stamm wachsen, wurden verwendet. Dafür wurde der Baum vermehrt. Der Prophet Amos war z.B. Maulbeerfeigen-Züchter. Seinen größten Auftritt hat die Maulbeerfeige aber in der Geschichte um den Zöllner Zachäus. Weil er zu klein ist, um Jesus zu sehen, klettert Zachäus auf einen Maulbeerfeigenbaum. 3

Mandelbaum
Mandelbäume stammen vermutlich aus der Region und kommen wild in den Bergen selbst in sehr trockenen Gebieten vor.
Da sie im Frühjahr als erste blühen stehen sie in der Bibel für Hast und Eile, aber auch für Wachsamkeit. Außerdem wurden sie als Schmuckornament für die siebenarmigen Leuchter im Heiligtum verwendet. 4
Lies es nach: Ex 25

Granatapfel
Granatäpfel sind eine der „7 Arten“ Kanaans: Produkte mit denen das Gelobte Land gesegnet ist – so zählt es Mose in seiner Abschiedsrede auf, bevor er stirbt und die Israeliten nach Kanaan ziehen.
In der Bibel stehen Granatäpfel für Kostbarkeit, Schönheit, Liebe und Leidenschaft. Außerdem dienen sie als Schmuckornament, z.B. für die Gewänder der Priester im Tempel. 5
Lies es nach: Num 13
Die 7 Arten
Die 7 Arten sind: Weizen, Gerste, Wein, Oliven, Feigen, Granatapfel und Honig.
Außer Granatapfel und Honig sind alles Haupt-Lebensmittel. Oliven wurden weniger gegessen, als dass ihr Öl Verwendung gefunden hat.
Lies es nach: Dtn 8

Johannisbrotbaum
Am Johannisbrotbaum wachsen süße Schoten, die als Nahrungsmittel und Viehfutter verwendet wurden.
Er wächst in Israel in der Küstenebene und in den Bergen Galiläas und Samarias.
Dennoch wird er in der Bibel nie direkt erwähnt. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn werden aber Schoten erwähnt, die die Schweine fraßen. Dabei handelt es sich vermutlich um die Früchte des Johannisbrotbaums.
Lies es nach: Lk 15

Dattelpalme
Dattelpalmen sind eine uralte Oasenpflanze. Vermutlich wurden sie schon vor 6000 Jahren angebaut -in Israel vor allem im Jordantal und südlich im Aravahtal (in der Wüste), am Toten Meer und an der Küste.6
Sie waren ein wichtiges Lebensmittel – vielleicht sind sie bei den „7 Arten“ auch mit „Honig“ gemeint.
In der Bibel spielen auch ihre Blätter eine wichtige Rolle. Sie werden Jesus beim Einzug in Jerusalem zu Füßen gelegt.
Lies es nach: Joh 12
- Bild 2 – Feigenbaum in Israel: Lior Golgher • ליאור גולגר, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons ↩︎
- Bild 4 – Zitronat-Zitrone: Von Foto: Johann Werfring, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32324244 ↩︎
- Bild 5 – Maulbeerfeigenbaum mit Früchten: Von צילום:ד“ר אבישי טייכר, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8269260 ↩︎
- Bild 6 – Mandelbaum: Von צילום:ד“ר אבישי טייכר, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7490957 ↩︎
- Bild 7 – Granatapfel: By Amnon s – Own work, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3104086 ↩︎
- Bild 9 – Dattelpalme: By מצילומי יהודית גרעין-כל, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12742099 ↩︎



