Kichererbse (Cicer arietinum)

Wo kommt sie vor?

Wilde Kichererbsen-Arten wachsen vor allem im östlichen Mittelmeerraum und in West- und Mittelasien.

Angebaut werden Kichererbsen schon fast so lange, wie es Ackerbau gibt. Die Kulturform wird bis heute in vielen Ländern, vor allem zwischen dem östlichen Mittelmeerraum und Indien, angebaut.

Sie kommen auch mit Trockenheit gut klar.1

Wofür wurde sie genutzt?

Kichererbsen werden seit mindestens 7000 Jahren als Nahrungsmittel genutzt. Es gibt viele Zubereitungsarten. Aber sie müssen immer gekocht werden, da sie roh giftig sind.

Getrocknet sind die eiweißreichen Kichererbsen lange haltbar. Geröstet dienen sie als Snack; zu Mehl vermahlen können Brote gebacken oder das Mehl Brot zugesetzt werden.
Sie sind Zutat in Eintöpfen und Pasten wie Hummus.2

In der Bibel

In der Bibel werden Kichererbsen nicht direkt erwähnt. Allgemein finden Lebensmittelpflanzen selten oder keine Erwähnung in der Bibel, auch wenn ihre Nutzung durch archäologische Funde belegt ist.

In Jes 30,24 wird eine Tierfuttermischung erwähnt. Dort taucht das Wort „chamitz“ auf. Meist wird das als „gewürzt“ oder „Sauerampfer“ übersetzt. Doch ist es mit dem arabischen Wort „chumus“ und dem neuhebräischen „chimetz“ verwandt – beide bedeuten „Kichererbse“ (vgl. Hummus). Vermutlich wird hier also von Kichererbsen als Viehfutter berichtet.

Lies es nach: Jes 30

Denk weiter

Die Kichererbsen sind Teil eines Viehfutters in einer Vision über eine gute Zukunft für Israel. Eiweißreiche Pflanzen dienen heute auch als Kraftfutter für Tiere und werden auch in der menschlichen Ernährung gehypt.

Was gibt dir einen Energieschub? Wo brauchst du diesen?

  1. Bild 1 – Kichererbsenpflanze: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1272164 ↩︎
  2. Bild 2 – Hummus: Beyrouthhh in der Wikipedia auf Englisch, CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0, via Wikimedia Commons ↩︎